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«Die Behandlung von HIV-Patientinnen ist ein Bekenntnis zum Leben»

Sozialarbeiterin Melania Mugamu besucht HIV-Patientin Catherine M. und bespricht mit ihr anstehende Probleme.
Häuschen im Armenviertel: Catherine M. teilt das Schlafzimmer mit ihren beiden Töchtern.
Sozial engagiert: Matthias Widmaier, der administrative Klinikdirektor, besucht einen Patienten, um sich ein Bild von dessen Lebensbedingungen zu machen.
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Im November kamen Sie für mehrere Operationen in die Schweiz. Wie geht es Ihnen?

Seit Ihrer Gründung der Aidsklinik in Harare waren Sie noch nie so lange weg wie jetzt. Werden Sie nach Zimbabwe zurückkehren?

Wo ist Ihre Heimat?

Die administrative Klinikleitung haben Sie vor zwei Jahren an den Deutschen Matthias Widmaier übergeben, in der medizinischen Leitung ist der Wechsel in Gang. Worum werden Sie sich in Zukunft noch kümmern?

Wenn Sie auf die Anfangszeit zurückblicken: Welches waren die grössten Herausforderungen? Und wie haben Sie diese gemeistert?

Gab es Momente, in denen Sie aufgeben wollten? Und was hat Sie zum Weitermachen motiviert?

Worum sorgen Sie sich heute?

Sabine Lüthy war Radiojournalistin, bevor sie vor fünf Jahren die Geschäftsleitung Ihrer Stiftung übernahm. Brauchte es dafür Überzeugungsarbeit von Ihnen?

Ähnlich wie Beat Richner mit seinen Kinderspitälern in Kambodscha sind Sie ein Pionier. Mit 76 sind Sie einige Jahre älter als Richner, der offenbar schwer krank ist. Wie dessen Werk in Zukunft finanziert wird, ist offen. Wie sieht das bei Ihnen aus?

Beteiligt sich der Staat Zimbabwe auch an den Kosten?

Seit 30 Jahren wird über Aids geforscht. Weshalb gibt es noch keine Impfung gegen das HI-Virus?

Was bedeutet das für die Therapie?

Die Krankenschwestern in Ihrer Klinik haben mehr Kompetenzen als Berufskolleginnen in der Schweiz. Sie dürfen zum Beispiel Antibiotika verschreiben. Wie kommt das?

In der Schweiz trugen die plakativen Stopp-Aids-Kampagnen viel zur Eindämmung der Krankheit bei. Wird in Zimbabwe eigentlich auch Prävention gemacht?

Wie viele sterben an Aids?

Sie gründeten Ende der Achtzigerjahre das Zürcher Lighthouse, wo HIV-Patienten würdevoll sterben konnten. In Ihrer Klinik in Harare finden Behandlungen nur ambulant statt. Wo sterben Aidskranke in Zimbabwe?

Die Newlands-Klinik ist beliebt, doch sie kann nicht alle behandeln. Wie selektionieren Sie?

Wenn man Klinikmitarbeitende fragt, was an Ihnen besonders ist, nennen sie zwei Charakteristika: dass Sie alle Menschen gleich behandeln und dass Sie sehr strikt seien. Auch in Harare gelte «Swiss time». Wie haben Sie es geschafft, Schweizer Pünktlichkeit in Afrika durchzusetzen?

Was vermissen Sie, wenn Sie nicht in Zimbabwe sind?