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Die beobachteten Beobachter

Von einem Fichenskandal war in Bülach die Rede, als der Stadtrat eine neue politische Gruppe observieren liess. Nun liegt das umstrittene Monitoring dem Redaktion Tamedia vor. Bilanz: rechtlich heikel, inhaltlich aber harmlos.

Im schmucken Städtchen Bülach gehts politisch wie im hölzernen Himmel zu und her. Foto: ETH-Bibliothek Zürich
Im schmucken Städtchen Bülach gehts politisch wie im hölzernen Himmel zu und her. Foto: ETH-Bibliothek Zürich

Von «unschönen Tönen älterer Herren» war im «Zürcher Unterländer» im Sommer 2013 die Rede. Die eben gegründete Bürgervereinigung «Beobachter der Stadt Bülach» BSB hatte begonnen, den Stadtrat heftig zu kritisieren. Das Gründungsteam bestand aus den beiden Alt-Stadträten Bruno Wermelinger und Wilfried Meier sowie Christian Weber. «In Bülach werden Steuergelder verpufft», stand etwa auf einem Flyer, der an 9000 Haushaltungen in Bülach verteilt wurde. Von Fehlplanungen und Bürokratieausbau war die Rede. Die alten Herren kritisierten Führung und Teamgeist des Stadtrats. Im März 2014 standen Wahlen an.

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