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«Die Bevölkerung hört der FDP wieder zu»

Die Zürcher FDP schwört sich auf die Wahlen im April ein: Gerade jetzt, nach dem folgenreichen SNB-Entscheid, trage die Partei eine grosse Verantwortung.

«Ein Brikett nachlegen»: Thomas Vogel, Fraktionspräsident der FDP Zürich, Carmen Walker Späh, Regierungsratskandidatin, Regierungsrat Thomas Heiniger, Beat Walti, Nationalrat und Parteipräsident der FDP Zürich, und Philipp Müller, Nationalrat und Parteipräsident FDP Schweiz (v.l.n.r), am Parteitag in Zürich. (24. Januar 2015)
«Ein Brikett nachlegen»: Thomas Vogel, Fraktionspräsident der FDP Zürich, Carmen Walker Späh, Regierungsratskandidatin, Regierungsrat Thomas Heiniger, Beat Walti, Nationalrat und Parteipräsident der FDP Zürich, und Philipp Müller, Nationalrat und Parteipräsident FDP Schweiz (v.l.n.r), am Parteitag in Zürich. (24. Januar 2015)
Keystone

Die FDP des Kantons Zürich hat sich für den Wahlkampf in Stimmung gebracht. Mit dem Entzünden mehrerer Fackeln als «liberalem Feuer» gab die Partei in Zürich den Startschuss für die kommenden Wochen. Man werde jetzt ein Brikett nachlegen, sagte Kantonalpräsident Beat Walti sinnbildlich.

Die FDP sei momentan besonders gefordert, sagte Walti. Wegen des Entscheides der Nationalbank, den Euro-Mindestkurs aufzuheben, sei die Verunsicherung in der Bevölkerung riesig.

Die Angst vor dem Verlust von Arbeitsplätzen steige. Jetzt sei die FDP wichtig, denn ihr werde in Umfragen schliesslich immer noch die grösste Wirtschaftskompetenz zugestanden.

Politischen Aktivismus will die FDP allerdings vermeiden. «Die Politik soll jetzt nicht in die Märkte eingreifen, sondern muss den Unternehmen endlich die Steine aus dem Weg räumen», sagte Walti.

2011 sechs Sitze verloren

Philipp Müller, Präsident der FDP Schweiz, zeigte sich in seinem Grusswort an die Zürcher optimistisch, dass die Partei in den kommenden Wochen viele Wähler hinter sich scharen kann. Er merke in letzter Zeit immer wieder, wie sich «landauf landab die Säli wieder füllen. Die Bevölkerung hört der FDP wieder zu.»

Ob die FDP bald Grund für ein Freudenfeuer hat, wird sich zeigen. Die Wahlen 2011 dürften den Freisinnigen eher als Fehlzündung in Erinnerung geblieben sein: Die Partei verlor sechs Sitze und ist seither noch mit 23 Parlamentarierinnen und Parlamentariern im Kantonsrat vertreten. Die Wahlen 2015 finden am 12. April statt.

SDA/fko

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