Zum Hauptinhalt springen

«Die Buben geraten noch mehr ins Hintertreffen»

Die Promotoren der Prima-Volksinitiative halten die Idee der Grundstufe weiter für sinnvoll. Anders die SVP.

Grundstufenkinder reifen nicht zu besseren Schülern als Kindergärtler, wie eine Studie zeigt. Auf diesen Befund reagieren Zürcher Bildungspolitiker unterschiedlich. SP-Kantonsrätin Karin Maeder (Rüti), Promotorin der Prima-Volksinitiative, hält die Idee der Grundstufe weiter für sinnvoll. Dank des altersdurchmischten Lernens seien die Kinder «sozial früher kompetent», sagt sie. «Die Kleinen lernen von den Grossen und umgekehrt.»

Zudem verschwinde die Stigmatisierung, unter der «langsam lernende» Schülerinnen und Schüler zu leiden hätten. Ein letzter Vorteil, so Maeder, liege in der Entlastung des Lehrpersonals, da in der Grundstufe zwei Lehrerinnen oder Lehrer für eine Klasse verantwortlich seien.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.