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Die Dietiker Sozialfall-Abzocker

Arme und sozial Schwächere enden in verlotterten Wohnungen in der Zürcher Agglomeration. Dort zahlen sie überhöhte Mieten – sie haben keine Wahl. Dietikon will dem ein Ende machen, auch dem Budget zuliebe.

Lorenzo Petrò

Die Zürcher Vorstadt Dietikon im Limmattal zählt 25'000 Einwohner, 41 Prozent sind Ausländer, und mit 7,2 Prozent hat sie die höchste Sozialhilfequote im Kanton Zürich. Hoch ist hier aber auch die Zahl jener, die aus dem Elend dieser Sozialfälle Profit schlagen. In mindestens zehn Liegenschaften, so hat eine Bestandesaufnahme der Stadtverwaltung ergeben, vermieten die Eigentümer Zimmer oder Wohnungen zu massiv überhöhten Preisen: an Sozialhilfeempfänger. Es sind Zimmer in Abbruchliegenschaften, bei denen oft die Heizung nicht funktioniert, die Wände schimmeln, die Matratzen von Ungeziefer befallen und die Toiletten defekt sind.

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