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Die guten Tschetschenen von Kilchberg

Sie hat sich integriert, trotzdem droht einer Familie aus Tschetschenien die Rückschaffung. Eltern, Lehrer und Schüler wehren sich für sie.

Wer kommt von weit her, wer ist von hier? Die tschetschenischen Mädchen Linda (links) und Markha (rechts) – und ihre Kilchberger Freundin Melanie (Mitte). Foto: Sabina Bobst
Wer kommt von weit her, wer ist von hier? Die tschetschenischen Mädchen Linda (links) und Markha (rechts) – und ihre Kilchberger Freundin Melanie (Mitte). Foto: Sabina Bobst

Das Epizentrum des Protestes ruht in der Mittagssonne. Es ist die Schule von Kilchberg, ein Schulhaus, wie man es sich vorstellt von der Tür bis zum Dach. Es hat einen grossen Pausenplatz davor, durch das Gitter sieht man auf den ­Zürichsee. Mehr Frieden kann nicht sein.

Drei Mädchen sitzen im Schatten ihrer Schule, reden miteinander und kichern. Sie waren sich fremd, sie sind Freundinnen geworden: Melanie, Markha, Linda. Die eine kommt von hier, die beiden anderen sind hierhergekommen. Mit ihren Eltern und Brüdern. Vor dreieinhalb Jahren floh die Familie aus Tschetschenien in die Schweiz.

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