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Die Kesb muss nach dem Wahlsonntag zittern

Im neuen Zürcher Kantonsrat herrschen in sozialpolitischen Belangen sehr knappe Verhältnisse. Ähnlich sieht es erstaunlicherweise auch bei einer ökologischen Frage aus – trotz der Niederlage der Grünen.

SVP-Kantonsrat Claudio Zanetti an einer Medienkonferenz seiner Partei zu den «Kostenexzessen» in der Sozialhilfe.
SVP-Kantonsrat Claudio Zanetti an einer Medienkonferenz seiner Partei zu den «Kostenexzessen» in der Sozialhilfe.
Anthony Anex, Keystone

Der Rechtsrutsch im Zürcher Kantonsrat könnte in einigen umstrittenen Fragen die Gewichte verschieben, sollten sie aufs Tapet kommen. Namentlich in der Sozialpolitik. Das zeigen die Angaben, die die Kandidatinnen und Kandidaten vor ihrer Wahl auf der Politikplattform Smartvote gemacht haben.

Mehr Unterstützung als bisher geniesst im neuen Kantonsrat mutmasslich die Idee, die Kompetenzen der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) zu beschneiden und ihre Aufgaben wieder verstärkt den Gemeinden zu übertragen. Eine parlamentarische Initiative, die in diese Richtung geht, steht zurzeit auf der Traktandenliste. Die Lager der Gegner und der Befürworter sind seit Sonntag fast gleich gross – sofern man davon ausgeht, dass jene acht SVP-Vertreter, die keine Angaben gemacht haben, auf der Parteilinie sind und der Kesb kritisch gegenüberstehen.

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