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«Die Kinder sind in einem riesigen Dilemma»

Stephan Auerbach vom internationalen Sozialdienst versucht, bei Entführungen vorab den Kindern zu helfen.

Mit Stephan Auerbach sprach Susanne Anderegg
Stephan Auerbach arbeitet für den Internationalen Sozialdienst Schweiz. Dieser kümmert sich um grenzüberschreitende Probleme von Kindern und Familien. Bild: Remi Willemin
Stephan Auerbach arbeitet für den Internationalen Sozialdienst Schweiz. Dieser kümmert sich um grenzüberschreitende Probleme von Kindern und Familien. Bild: Remi Willemin

Sie vermitteln in Fällen von Kindesentführung, und das schon seit 14 Jahren. Gibt es ein Muster?

Es lassen sich grob zwei Muster ausmachen. Das erste: Kinder werden aus dem Ausland in die Schweiz entführt, in der Regel von Schweizer Müttern, die in ihr Heimatland zurückkehren. Oft ist eine Form von häuslicher Gewalt im Spiel, der Leidensdruck der Mütter ist gross. Beim zweiten Muster geht es um Kinder, die von ihren Vätern in maghrebinische oder islamische Länder entführt und von ihren Müttern getrennt werden.

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