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Die Mängelliste der BVK

Die Administrativuntersuchung zur kantonalen Pensionskasse zeigt, wie die Regierung aufräumen sollte: Eine saubere Aufgabentrennung muss her, mehr Personal und eine kantonale Whistleblowing-Stelle.

Bekannt wurde der Skandal im Juni 2010. Der Chef der Pensionskasse soll korrupt gewesen sein. Unter anderem habe er grosse Geldbeträge angenommen und sich mehrmals in Bordelle einladen lassen.
Bekannt wurde der Skandal im Juni 2010. Der Chef der Pensionskasse soll korrupt gewesen sein. Unter anderem habe er grosse Geldbeträge angenommen und sich mehrmals in Bordelle einladen lassen.
Keystone
Nun, sieben Monate später, orientiert Finanzdirektorin Ursula Gut (FDP) über die Untersuchung der BVK-Affäre – dieser stellt Mängel in der Organisation der Pensionskasse fest.
Nun, sieben Monate später, orientiert Finanzdirektorin Ursula Gut (FDP) über die Untersuchung der BVK-Affäre – dieser stellt Mängel in der Organisation der Pensionskasse fest.
Keystone
Georg Müller, emeritierter Professor der Universität Zürich, untersuchte die Affäre. Er empfahl heute, eine Whistleblowing-Stelle zu schaffen.
Georg Müller, emeritierter Professor der Universität Zürich, untersuchte die Affäre. Er empfahl heute, eine Whistleblowing-Stelle zu schaffen.
Keystone
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Nachdem D. G., der Anlagechef der kantonalen Beamtenpensionskasse BVK, wegen Verdachts auf Korruption festgenommen worden war, hat sich nicht nur die Staatsanwaltschaft durch Berge von Akten wühlen dürfen. Finanzdirektorin Ursula Gut (FDP) beauftragte den ehemaligen Uniprofessor Georg Müller damit, den Apparat der BVK zu durchleuchten. Die Revisionsfirmen BDO und Balmer-Etienne sollten einige verdächtige Mandatsverhältnisse untersuchen.

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