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«Die meisten tun das, aber nur wenige sagen es»

Barbara Schmid-Federer (CVP) hat in Bern eine steile Karriere gemacht, die sie jetzt in den Ständerat tragen soll. Sie sagt, das sei nur konsequent – und verteidigt einen ihrer seltenen Stolperer.

Marius Huber
«Das ist einfach ein weiterer Schritt»: Barbara Schmid-Federer am Donnerstagabend nach ihrer Nomination zur Ständeratskandidatin.
«Das ist einfach ein weiterer Schritt»: Barbara Schmid-Federer am Donnerstagabend nach ihrer Nomination zur Ständeratskandidatin.
Walter Bieri, Keystone

Frau Schmid-Federer, Sie gelten als gewiefte Vermarkterin Ihrer selbst. Ins Bild passt, dass sie sich politisch profiliert haben mit einem Thema, mit dem man fast nur gewinnen kann: dem Schutz der Kinder vor den Gefahren im Internet. Tut man Ihnen Unrecht mit dieser Einschätzung? Das ist ein Thema, das mich persönlich betroffen gemacht hat, weil ich als Mutter mit solchen Fällen konfrontiert war. Es ist also nichts anderes als ein authentisches Handeln. Ich bin aber noch auf vielen anderen Schienen aktiv. Nicht nur in der Politik. Ich denke zum Beispiel an mein Engagement fürs Rote Kreuz, was sich in der Flüchtlingsfrage niedergeschlagen hat, in der ich viel Arbeit leistete. Ich schätze mich als jemand ein, der sehr sachpolitisch arbeitet – und vor allem viel arbeitet.

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