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Die Millionensaläre der Chefärzte werden zum Auslaufmodell

Die Privathonorare von Zusatzversicherten machen einige Spitalärzte zu Millionenverdienern. Doch nun fordert die Politik strengere Regeln.

Susanne Anderegg
Möglichst viel zu operieren, soll sich für Chirurgen finanziell nicht mehr lohnen. Foto: Getty Images
Möglichst viel zu operieren, soll sich für Chirurgen finanziell nicht mehr lohnen. Foto: Getty Images

Es sind wenige, doch es gibt sie: Ärzte mit Millionensalären. Im Unispital Zürich kommen laut TA-Recherchen vier Chefärzte auf ein Jahreseinkommen von einer Million oder mehr. In anderen öffentlichen Zürcher Spitälern gibt es kaum solche Spitzenverdiener, hingegen einige mit Einkommen zwischen einer halben und einer Million Franken. Möglich ist dies dank der Privathonorare – der Grundlohn beträgt nämlich höchstens 250'000 Franken. Kaderärztinnen und Kaderärzte, die Zusatzversicherte behandeln, dürfen einen Teil des Zusatzhonorars für sich behalten.

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