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Die neue soziale Härte der FDP

Jahrelang haben die Freisinnigen des Kantons Zürich die Skos-Richtlinien der Sozialhilfe mitgetragen. Jetzt fordern sie deren Aufhebung. Bringt sich die Partei damit für das Wahlkampfjahr 2015 in Stellung?

Die FDP will Sozialhilfebezügern die Zusatzleistungen kürzen. Foto: Istock
Die FDP will Sozialhilfebezügern die Zusatzleistungen kürzen. Foto: Istock

Die Motion, welche diese Woche im Kantonsrat eingereicht wurde, könnte weitreichende Folgen haben. Die Kantonsräte Linda Camenisch (FDP), Willy Haderer (SVP) und Cyrill von Planta (GLP) fordern, dass der Kanton Zürich seine eigenen Richtlinien bezüglich Sozialhilfeleistungen erlässt und die Gemeinden sich nicht mehr an die Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (Skos) halten müssen (TA von gestern). In der Praxis hätte dies eine Kürzung von Sozialleistungen zur Folge. Sollte Zürich tatsächlich aus der Skos austreten, könnte dies zu einer Austrittswelle auch von anderen Kantonen und zu einem flächendeckenden ­Sozialabbau führen.

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