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Die papierlose Steuererklärung kommt

Ausfüllen konnte man die Steuererklärung bereits auf dem Computer – danach aber musste man sie ausdrucken und per Brief verschicken. Damit soll nach dem Willen der Regierung Schluss sein.

Der Zürcher Regierungsrat will das Steuerwesen digitalisieren. Er beantragt dem Kantonsrat, das Steuergesetz anzupassen. Gesetzlich verankert werden soll die Möglichkeit der elektronischen Einreichung der Steuererklärung. Es sei geplant, dass die elektronische Steuererklärung in den ersten Gemeinden ab 2013 eingeführt werden könne, teilte der Regierungsrat heute Donnerstag mit. Die Steuerpflichtigen sollen an ein Online-Steuerportal angebunden werden. Dank einem elektronisches Verzeichnis der steuerbefreiten Institutionen könnten die Steuerpflichtigen rasch abklären, ob ihre Spenden abzugsfähig sind.

Die Verwirklichung eines umfassenden elektronischen Behördenverkehrs gehöre zu den Legislaturzielen des Regierungsrates für die Jahre 2007 bis 2011. Gesetzlich verankert werden soll deshalb auch die elektronische Aufbewahrung und Vernichtung von Steuerakten.

Mit weiteren Anpassungen setzt der Regierungsrat zudem die Vorgaben des Bundes zur vereinfachten Nachbesteuerung in Erbfällen und zur straflosen Selbstanzeige um. Das Bundesgesetz ist bereits seit dem 1. Januar 2010 in Kraft und ist seither auch für die Staats- und Gemeindesteuern direkt anwendbar. Nun werden die Bestimmungen noch formell in das kantonale Steuerrecht überführt. Die Möglichkeit der straflosen Selbstanzeige wurde im Kanton Zürich in der ersten Jahreshälfte bereits rege genutzt.

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