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«Die Polizei kann sich schlecht aus der Verantwortung lügen»

Die zurückhaltende Vorgehensweise der Behörden im Vorfeld der Bluttaten in Pfäffikon stösst den Lesern von Tagesanzeiger.ch sauer auf. Die Grundlage für ein härteres Eingreifen sei gegeben.

Im Prozess gegen den 60-jährigen Kosovaren (Zweiter von links), der im August 2011 seine Frau und die Chefin des Sozialamtes Pfäffikon ZH erschossen hatte, kamen heute Freitag die Anwälte zu Wort.
Im Prozess gegen den 60-jährigen Kosovaren (Zweiter von links), der im August 2011 seine Frau und die Chefin des Sozialamtes Pfäffikon ZH erschossen hatte, kamen heute Freitag die Anwälte zu Wort.
Robert Honegger
Am Pfäffiker Bezirksgericht waren insgesamt vier Verhandlungstage anberaumt. Das Urteil erfolgte heute, am Freitag, 19. April.
Am Pfäffiker Bezirksgericht waren insgesamt vier Verhandlungstage anberaumt. Das Urteil erfolgte heute, am Freitag, 19. April.
Walter Bieri, Keystone
Gab Auskunft: Marcel Strebel, Chef Informationsabteilung der Kantonspolizei Zürich, vor den Medien.
Gab Auskunft: Marcel Strebel, Chef Informationsabteilung der Kantonspolizei Zürich, vor den Medien.
Lucienne-Camille Vaudan
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«Und wieder geniesst der potenzielle Täter besseren Schutz als die potenziellen Opfer», ärgert sich Georg Fischer in der Kommentarspalte zu den Tötungsdelikten von Pfäffikon. Die Mehrheit der Leser von Tagesanzeiger.ch sucht denn auch die Verantwortung für die Taten bei den Behörden, die in solchen Fällen zu zögerlich vorgingen. Das Zürcher Gewaltschutzgesetz sehe als Schutzmassnahme durchaus auch Gewahrsam von bis zu drei Monaten vor, erklärt Christian Natiez: «Die Kantonspolizei kann sich schlecht aus der Verantwortung lügen. Haftrechtfertigungsgründe lagen offenbar genügend vor.»

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