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«Die Polizei macht am Sihlquai unser Geschäft kaputt»

Rebekka S. schafft auf dem Zürcher Strassenstrich an. Im Interview sagt sie, dass die Stadtpolizei die Prostituierten systematisch schikaniere.

«Manchmal werden wir mehrmals pro Nacht kontrolliert»: Am Shilquai vermiesen die Polizeikontrollen den Prostituierten das Geschäft, sagt Rebekka S. (nicht auf dem Bild).
«Manchmal werden wir mehrmals pro Nacht kontrolliert»: Am Shilquai vermiesen die Polizeikontrollen den Prostituierten das Geschäft, sagt Rebekka S. (nicht auf dem Bild).

Jeden Abend stehen Dutzende Frauen am Zürcher Sihlquai und warten auf Freier. Eine von ihnen ist Rebekka S.*, eine 21-jährige Ungarin. Wir treffen sie im Café El Greco am Limmatplatz. Weil Rebekka nur gebrochen Deutsch spricht, ist eine Übersetzerin aus Budapest dabei. Wer die junge Frau zum ersten Mal sieht, würde sie kaum für eine Prostituierte halten. Rebekka ist eine selbstbewusste, energische junge Frau. Ihren Namen will sie nicht in der Zeitung lesen, ebenso wenig ein Foto von sich sehen – weil sie Repressalien fürchtet.

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