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Die Prozession der «Entköppeler» ging nach Tiefenbrunnen

Die Aktion «Schweiz entköppeln» fand statt – obschon sich das Neumarkttheater davon distanzierte

Philipp Ruch wollte mit einem Exorzismus die Schweiz «entköppeln». Das Publikum war geteilter Meinung. Video: Stefanie Hasler

Es war ein denkwürdiger Moment: Der Theaterabend war etwa 15 Minuten alt, Aktionskünstler Philipp Ruch und sein Team erklärten gerade, dass SVP-Nationalrat und «Weltwoche»-Chef Roger Köppel vom Geist des Nazi-Politikers und -Verlegers Julius Streicher besessen sei und dass es – zwecks Austreibung dieses Geists – notwendig sei, zu Köppels Privatdomizil in Küsnacht zu marschieren und dort ein exorzistisches Ritual durchzuführen. Da betraten die Verantwortlichen des Neumarkttheaters die Bühne.

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