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Die Rothirsche erobern die Albiskette zurück

In den letzten Jahren haben die Hirsche auf der Albiskette eine feste Population gebildet. Rothirsche gibt es sonst nur im Tösstal. Nördlich des Rafzerfeldes leben unerwünschte Sikahirsche.

Der Unfall hat im Säuliamt für Aufsehen gesorgt: Vor einigen Wochen war ein zweijähriger «Spiesser» auf der Zürcherstrasse zwischen Bonstetten und Hedingen von einem Auto angefahren und getötet worden. Es handelte sich um ein 80 Kilogramm schweres Männchen. Der Hirsch war vermutlich aus dem Zugerland (Etzelgebiet) oder Kanton Schwyz eingewandert und auf der Suche nach einem neuen Einstand.

Für Hanspeter Reifler, Jagdaufseher von Langnau, ist dies keine Überraschung. Seit einigen Jahren hat sich auf der Albiskette eine kleine Population von Hirschen fest angesiedelt. Im letzten November wurden sieben oder acht Tiere gezählt. Ein beliebtes Äsgebiet sind die Wiesen beim Albispass, wo Reifler im letzten Herbst eine Herde von fünf Tieren gesehen hat. Bei der kürzlich durchgeführten Frühjahrszählung mit Scheinwerfern sahen die Jäger allerdings nur ein Tier. Hanspeter Reifler betont aber, dass nur ein kleiner Teil des Gebietes im Bereich des Mittelalbis abgesucht worden sei.

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