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«Wenn wir das hier hätten, müsste ich nicht Hotpants anziehen»

Schweizer Schauspielerinnen wehren sich in der Organisation «Female Act» gegen Missstände in ihrer Branche.

«Female Act»: Franca Basoli, Beren Tuna, Wanda Wylowa, Magdalena Neuhaus, Barbara Terpoorten, Oriana Schrage, Anna-Katharina Müller. (v.l.). Foto: Andrea Zahler
«Female Act»: Franca Basoli, Beren Tuna, Wanda Wylowa, Magdalena Neuhaus, Barbara Terpoorten, Oriana Schrage, Anna-Katharina Müller. (v.l.). Foto: Andrea Zahler

Es ist eng im Atelier von Oriana Schrage: Die zwölf Schauspielerinnen, die sich an diesem Mainachmittag in Wipkingen treffen, sind regelmässig auf den hiesigen Bühnen und Bildschirmen zu sehen. Trotzdem kennen ihre Namen nur wenige.

Schrage hat letztes Jahr im ­Kinohit «Wolkenbruch» mitgespielt. Neben ihr sitzen Anja Schärer, die kürzlich im Hechtplatz-Theater zu sehen war, Wanda Wylowa und Beren Tuna, beides Schweizer-Filmpreis-Trägerinnen. Barbara Terpoorten, die in «Der Bestatter» die weibliche Hauptrolle spielte, und Anna-Katharina Müller, Ensemblemitglied des Jungen Schauspielhauses, sitzen auf einem kleinen Sofa. Nicht alle Anwesenden wollen mit Namen genannt werden, und nicht über alle Themen darf geschrieben werden – «hängige Fälle», erklären sie.

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