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Die Stunde der Wahrheit

Mit dem Centre Le Corbusier geht im Mai 2014 ein architektonisches Juwel in den Besitz der Stadt über. Gespräche mit der jetzigen Besitzerin Heidi Weber stehen vor einem entscheidenden Punkt.

Heidi Weber, Besitzerin des Centre Le Corbusier in Zürich, posiert am 20. Juli 1976 vor dem Werk von Le Corbusier «La licorne passe sur la mer» in der Ausstellung Der Maler, Zeichner und Plastiker Le Corbusier im Shopping Center Spreitenbach. (20. Juli 1976)
Heidi Weber, Besitzerin des Centre Le Corbusier in Zürich, posiert am 20. Juli 1976 vor dem Werk von Le Corbusier «La licorne passe sur la mer» in der Ausstellung Der Maler, Zeichner und Plastiker Le Corbusier im Shopping Center Spreitenbach. (20. Juli 1976)
Keystone
Der Grosse Architekt: Le Corbusier in seinem Büro in Paris. (18. Januar 1949)
Der Grosse Architekt: Le Corbusier in seinem Büro in Paris. (18. Januar 1949)
Keystone
Lebendiges Museum: Die Stadt Zürich beabsichtigt nach der geplanten Übernahme des Centre Corbusier, ein Ausstellungsort mit Ausstrahlung.
Lebendiges Museum: Die Stadt Zürich beabsichtigt nach der geplanten Übernahme des Centre Corbusier, ein Ausstellungsort mit Ausstrahlung.
Doris Fanconi
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Charles Edouard Jeanneret, besser bekannt als Le Corbusier, ist der mit Abstand berühmteste Schweizer Architekt. Sein letztes Werk steht in Zürich – das einzige Corbusier-Haus in der Deutschschweiz. Es ist gleichzeitig das einzige Gebäude in Stahl und Glas des in La Chaux-de-Fonds geborenen Baumeisters. Le Corbusier starb im August 1965 im Alter von 77 Jahren im französischen Cap-Martin beim Baden im Meer an einer Herzschwäche. Zwei Jahre später weihte die heute 86-jährige Heidi Weber, die Initiatorin des Hauses, in Anwesenheit von Prominenz aus Architektur und Politik das Spätwerk ein. Nächstes Jahr muss sie sich gemäss Baurechtsvertrag mit der Stadt Zürich von dem Haus trennen.

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