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Autos bremsen für neuen städtischen Platz

Der Strassenabschnitt zwischen Helvetiaplatz und Kanzlei-Areal könnte zu einem Novum in Zürich werden. Grund ist eine Kehrtwende des Stadtrates.

Der Helvetiaplatz: Bruno Kammerer fordert in seiner Motion aus dem Jahr 1994 eine Umgestaltung zu einem urbanen «Kreis-4-Charakterkopf» und einem Treffpunkt für das Quartier.
Der Helvetiaplatz: Bruno Kammerer fordert in seiner Motion aus dem Jahr 1994 eine Umgestaltung zu einem urbanen «Kreis-4-Charakterkopf» und einem Treffpunkt für das Quartier.
Steffen Schmidt, Keystone
Der Motionär: Der ehemalige SP-Gemeinderat Bruno Kammerer reichte den Vorstoss 1994 im Gemeinderat ein – und hofft noch heute darauf, dass seine Ideen umgesetzt werden.
Der Motionär: Der ehemalige SP-Gemeinderat Bruno Kammerer reichte den Vorstoss 1994 im Gemeinderat ein – und hofft noch heute darauf, dass seine Ideen umgesetzt werden.
Tina Fassbind
Erste Aufwertungen: Nach dem Ja zum Objektkredit für die Neugestaltung der Umgebung Helvetiaplatz im Jahr 2008 soll die Molkenstrasse breitere Trottoirs und mehr Bäume erhalten.
Erste Aufwertungen: Nach dem Ja zum Objektkredit für die Neugestaltung der Umgebung Helvetiaplatz im Jahr 2008 soll die Molkenstrasse breitere Trottoirs und mehr Bäume erhalten.
Visualisierung PD
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Was in anderen Städten längst Usus ist, wäre in Zürich auf dem Strassenabschnitt zwischen dem Helvetiaplatz und dem Kanzleischulhaus eine Premiere: eine Begegnungszone mit Tramverkehr. Eine gross angelegte Durchführbarkeitsstudie des Tiefbau- und Entsorgungsdepartement zeigt, dass der öffentliche Verkehr keine Einbussen punkto Pünktlichkeit in Kauf nehmen müsste. Die Trams würden gegenüber den Passanten Vortritt geniessen. Diese hätten wiederum Priorität vor dem übrigen Verkehr.

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