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Die Wiederentdeckung der Zürcher Chugelibirne

Einst war diese Frucht fester Bestandteil der Zürcher Küche, dann ist sie in Vergessenheit geraten. Das soll sich nun ändern.

Oberhalb von Meilen: Landwirt Erwin Bolleter (links) mit seiner Tochter und dem Präsidenten von Fructus, Alfred Aeppli, vor dem frisch gepflanzten Bratbirnenbaum.
Oberhalb von Meilen: Landwirt Erwin Bolleter (links) mit seiner Tochter und dem Präsidenten von Fructus, Alfred Aeppli, vor dem frisch gepflanzten Bratbirnenbaum.
net

Allein schon ihr Name lässt an gemütliche Winterabende am Kaminfeuer denken: Bratbirne. Wobei: Bratbirne? Bratäpfel, ja, aber Bratbirne? Dabei handelt es sich um eine Urzürcher Spezialität, die allerdings weitgehend in Vergessenheit geraten ist. Der Bratbirnenbaum ist fast ausgestorben.

Das soll sich nun ändern. Am Samstagmorgen hat die Vereinigung Fructus, die alte Obstsorten fördert, auf den Bolleterhof oberhalb von Meilen eingeladen, um zu verkünden, dass sie die Bratbirne zur Obstsorte des Jahres gekürt hat. Laut Präsident Alfred Aeppli ist die Wahl auf diese Frucht gefallen, weil sie eine echte Delikatesse sei und eine interessante Vergangenheit habe.

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