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Die Zähe

Carmen Walker Späh hat Niederlagen erlitten und musste in der eigenen Partei untendurch. Doch die Freisinnige ist hart wie Gotthard-Granit und lässt sich nicht unterkriegen. Jetzt setzt sie zum grossen Sprung an.

Ihr Herz schlägt für Frauen sowie für KMU im Allgemeinen und die Baubranche im Speziellen: Carmen Walker Späh in der Traditionsfirma Glas Mäder im Zürcher Kreis 4. Foto: Urs Jaudas
Ihr Herz schlägt für Frauen sowie für KMU im Allgemeinen und die Baubranche im Speziellen: Carmen Walker Späh in der Traditionsfirma Glas Mäder im Zürcher Kreis 4. Foto: Urs Jaudas

Dass Carmen Walker Späh zum Filmstar wird, ist – trotz Glamour-Frisur – eine übertriebene Prognose. Aber sie tritt in einem Film auf. Und der wird zur Prime­time im Schweizer Fernsehen ausgestrahlt, wenn auch erst nach den Wahlen vom 12. April. Der Dokumentarstreifen handelt von Emilie Kempin-Spyri, der ersten Frau, die Ende des 19. Jahrhunderts in der Schweiz Recht studieren durfte. Walker Spähs Auftritt leuchtet aufgrund der Parallelen im Leben der beiden Frauen ein. Die Nichte der Heidi-Autorin Johanna Spyri war Zürcherin, Juristin und musste kämpfen, um ihre Ziele zu erreichen. Der grösste Wunsch wurde Kempin-Spyri aber verwehrt, und hier hören die Parallelen auf. Im Gegensatz zur ersten Schweizer Juristin durfte Walker Späh Anwältin werden, und natürlich durfte sie ihre eigene Kanzlei eröffnen.

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