Zum Hauptinhalt springen

Die Zahl, welche die Deutschen vergessen sollen

Der Bund korrigiert die Prognosen für den Flughafen nach unten. Das könnte den Fluglärm-Staatsvertrag mit Deutschland retten. «Zu spät», findet Max Binder, «klug» Verena Diener. Die Deutschen winken ab.

...die Anzahl Flugbewegungen stagnieren liess.
...die Anzahl Flugbewegungen stagnieren liess.
Steffen Schmidt/Keystone
Unterzeichnung des Staatsvertrags: Doris Leuthard und Peter Ramsauer tauschten in Bern die Dokumente aus. (4. September 2012)
Unterzeichnung des Staatsvertrags: Doris Leuthard und Peter Ramsauer tauschten in Bern die Dokumente aus. (4. September 2012)
Reuters
Volkszorn schon im Jahr zuvor: Im November 2004 wehrten sich rund 3000 Demonstranten des Verbundes «Flugschneise Süd – Nein» auf dem Bundesplatz in Bern gegen das Luftfahrtregime für den Flughafen.
Volkszorn schon im Jahr zuvor: Im November 2004 wehrten sich rund 3000 Demonstranten des Verbundes «Flugschneise Süd – Nein» auf dem Bundesplatz in Bern gegen das Luftfahrtregime für den Flughafen.
Keystone
1 / 15

Die Zahl von 110'000 Nordanflügen im Jahr, die der Fluglärmstaatsvertrag zwischen der Schweiz und Deutschland ermöglichen soll, hat in Deutschland für viel Aufregung gesorgt. Vielleicht führt genau diese Zahl sogar dazu, dass der Vertrag scheitert. Denn der Vermerk mit den maximal 110'000 Bewegungen in einem Bundespapier hat die Stimmung im Nachbarland gekippt, worauf die Ratifikation des Vertrags in Berlin auf Eis gelegt wurde (siehe Box).

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.