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Dieser Streit ist nützlich

Im Sozialwesen braucht es mehr Transparenz, wie der Fall Hagenbuch zeigt.

Beide Seiten sind unzimperlich bei der Wahl ihrer Waffen. Das SVP-Dorfoberhaupt von Hagenbuch hat sich mit windigen Aussagen über die Sozial- und Betreuungslasten der Gemeinde willentlich oder nicht zum Aushängeschild der Kampagne seiner Partei gemacht, die dem «Sozialwahnsinn» den Kampf erklärt hat. Die angeschossene Behörde schiesst zurück. Sie will das Dorf entmündigen.

Das Schlachtgetöse übertönt die sachliche Debatte über Sozialpolitik, die Hagenbuch doch auch angestossen hat. Eine einzelne Flüchtlingsfamilie beansprucht Sozial-, Betreuungs- und Integrationskosten von 600'000 Franken jährlich. Das ist auf den ersten Blick erschreckend und muss diskutiert werden – egal, aus welcher Steuerkasse das Geld stammt.

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