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«Dieses Ereignis totzuschweigen, spielt Neonazis in die Hände»

50 Neonazis sind am Montagabend durch Hombrechtikon gezogen. Wenn an einem Ort rechtsextreme Veranstaltungen stattfinden, leben in der Umgebung auch Leute aus der Szene, sagt ein Experte.

Fackelzug durch Hombrechtikon: Weder Polizei noch Gemeinde wussten davon.
Fackelzug durch Hombrechtikon: Weder Polizei noch Gemeinde wussten davon.
«20 Minuten»

Am Montagabend, 13. Februar 2012 fand in Hombrechtikon ein Fackelumzug statt, an dem gegen 50 Personen teilgenommen haben. «Kein Vergeben, Kein Vergessen. 13. Februar 1945» steht auf einem Transparent. Damit nehmen sie Bezug auf das Bombardement der Stadt Dresden durch die Alliierten, bei dem mindestens 20'000 Menschen umkamen. Ein Ereignis, das von Neonazis alljährlich genutzt wird, um mit Protestmärschen an die Öffentlichkeit zu treten. In diesem Jahr offenbar auch im Zürcher Oberland.

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