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Dietikon gibt Widerstand gegen neue Bahnlinie auf

Die geplante Limmattalbahn soll nun doch beim Bahnhof Dietikon vorbeiführen. Der Stadtrat hat eingesehen, dass die Alternativen wenig Sinn ergeben.

hub
Nur eine Haltestelle beim Bahnhof gewährt die Anschlüsse: Visualisierung der Limmattalbahn auf der Badenerstrasse in Dietikon. Bild: PD
Nur eine Haltestelle beim Bahnhof gewährt die Anschlüsse: Visualisierung der Limmattalbahn auf der Badenerstrasse in Dietikon. Bild: PD

Der Stadtrat von Dietikon hat seinen Widerstand gegen die vorgesehene Linienführung der Limmattalbahn aufgegeben. Er habe seine Einsprache zurückgezogen, gab er heute bekannt. Ein umfangreicher Variantenvergleich habe ergeben, dass die direkte Anbindung der Limmattalbahn an den Bahnhof notwendig sei.

Die Stadt hatte in einer Einsprache eine Linienführung über die Zürcherstrasse ohne direkte Bahnhofsanbindung verlangt. Um eine gemeinsame Lösung zu finden, führten die Limmattalbahn AG und der Stadtrat in der Folge ein Masterplanverfahren unter externer Leitung durch. Geprüft wurden 16 verschiedene Linienführungen. Der Vergleich habe gezeigt, dass nur mit einer Haltestelle beim Bahnhof die Anschlüsse auf die S-Bahn gewährleistet und dadurch kurze Reisezeiten realisiert werden können.

Zu wenig Platz am Bahnhof

Das Masterplanverfahren zeigte aber auch auf, dass das Bauprojekt verbessert werden muss. Insbesondere die Platzverhältnisse beim Bahnhof wurden als zu eng beurteilt. Deshalb wird nun das Ziel verfolgt, eine Liegenschaft abzureissen, damit ein neuer Bahnhofplatz Ost entsteht. Dies mache es möglich, die Perrons und die Fussgängerwege zu verbreitern und die Sicherheit deutlich zu erhöhen.

Das Projekt wird nun geändert und bis Ende März beim Bundesamt für Verkehr (BAV) zur Genehmigung eingereicht. Nach Ansicht von Stadtrat und Limmattalbahn AG wurde mit der Projektänderung eine «überzeugende Lösung» gefunden. Die Bevölkerung werde von einem grosszügiger gestalteten und aufgewerteten Zentrum profitieren.

(SDA)

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