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Donnerwetter und Selfie zum Start ins Superwahljahr

Bei SVP und Grünen bringen sich die Ständeratskandidaten in Stellung, die Grünliberalen warten auf Verena Diener.

Bereiten sich aufs Superwahljahr 2015 vor: Zürcher Kantonsräte. Foto: Urs Jaudas
Bereiten sich aufs Superwahljahr 2015 vor: Zürcher Kantonsräte. Foto: Urs Jaudas

Gestern traf sich der Kantonsrat zur ersten Sitzung im Superwahljahr 2015. Es war der Aufmarsch von Ambitionierten, knapp Ambitionierten und nicht mehr Ambitionierten. Beginnen wir mit den Ambitionierten: Da ist zuerst SVP-Rechtsprofessor Hans-Ueli Vogt . Über ihn wird gemunkelt, er habe die Lust an der Politik verloren. «Stimmt nicht», sagt der 45-Jährige. Vogt tritt als Kantonsrat nochmals an und hat auch Lust auf nationale Politik, sogar als Ständeratskandidat. Ein erstes Gespräch mit Parteipräsident Alfred Heer ist terminiert. Konkurrent wird ein weiterer Jurist sein, Fraktionschef Jürg Trachsel. «Ja, ich will», sagt auch Trachsel kampfbereit. Wer sonst noch im Rennen ist, will Heer nicht sagen. Möglich wäre nach der Absage von Rita Fuhrer und Natalie Rickli noch ein dritter SVP-Jurist im besten Politikeralter: der 47-jährige Claudio Zanetti. Doch der hält sich bedeckt: «Ich will erst wieder in den Kantonsrat gewählt werden.»

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