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Drive-in-Gewerbehaus ohne Zufahrt?

15'000 Quadratmeter Gewerbefläche sollten mit dem Projekt «Tatort» in Zürich Affoltern entstehen. Doch der Drive-in-Bau droht zu scheitern – weil die Verkehrserschliessung unmöglich sei.

Auf der Kippe: Das Drive-in-Projekt «Tatort» in Affoltern.
Auf der Kippe: Das Drive-in-Projekt «Tatort» in Affoltern.
PD

In Zürich Affoltern soll ein Drive-in-Gewerbehaus mit 15'000 Quadratmetern Nutzfläche entstehen. So jedenfalls sieht der Plan der Senn BPM AG aus, die das Projekt «Tatort» auf einer Parzelle an der Wehntalerstrasse nahe der Autobahn plant.

Doch nun droht das Bauprojekt zu scheitern, wie die NZZ heute Mittwoch schreibt (Artikel online nicht verfügbar). Die städtischen Behörden hätten signalisiert, dass sie keine Baubewilligung erteilen könnten, obwohl das Projekt zonenkonform sei. Als Grund wird die Verkehrserschliessung angegeben. Der Bau einer Zufahrt sei nicht möglich, weil Linksabbieger oder eine Ampel einen Rückstau bis zur Autobahn nach sich ziehen könnten.

Martin Hofer vom Immobilienberatungsunternehmen Wüest & Partner kritisiert die wenig kooperative Haltung des Tiefbauamts, wie die NZZ weiter schreibt. Wenn das Baugesuch wegen der angeblich unmöglichen Verkehrserschliessung abgelehnt werde, käme das einem Bauverbot gleich, so Hofer. Die Behörden müssten das Land daher konsequenterweise enteignen.

Zonenkonform allein reicht nicht

«Es reicht nicht, wenn ein Bauprojekt zonenkonform ist», hält die Mediensprecherin des Hochbaudepartements, Andrea Holenstein, gegenüber Tagesanzeiger.ch fest. «Das Projekt muss auch bezüglich Verkehrserschliessung und Verkehrssicherheit den Vorschriften entsprechen. Da sind sich das Bundesamt für Strassen, Kanton und Stadt einig.» Der Stadtrat begrüsse das Gewerbezentrum «Tatort» als innovatives Projekt und sei überzeugt, dass es Möglichkeiten gibt, das Projekt zu realisieren, so Holenstein weiter. «Die Stadt wird sich weiter mit der Senn BPM AG an einen Tisch setzen, um eine gute Lösung zu finden.»

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