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Druck aus Zürich auf Zuppiger

Roger Liebi legt Bruno Zuppiger den Rücktritt aus dem Nationalrat nahe. Der Präsident der Stadtzürcher SVP möchte den urbanen Flügel in der Partei stärken.

Sein Rückhalt in der SVP schwindet zusehends: Bruno Zuppiger am 8. Dezember in Bern, nachdem er seine Bundesratskandidatur zurückgezogen hatte.
Sein Rückhalt in der SVP schwindet zusehends: Bruno Zuppiger am 8. Dezember in Bern, nachdem er seine Bundesratskandidatur zurückgezogen hatte.
Reuters

Bruno Zuppigers Rückhalt in der SVP schwindet weiter: «Es macht wenig Sinn, wenn er im Nationalrat verbleibt», sagte Roger Liebi gestern am Rand der traditionellen Jahresend-Medienkonferenz der Stadtzürcher SVP. Die Erbschaftsaffäre habe Zuppigers Glaubwürdigkeit mehr als nur angekratzt. Liebi befürchtet, dass Zuppiger zu einer Hypothek für die Partei werden könnte. Bereits Kantonalpräsident Alfred Heer liess vor den Festtagen durchblicken, dass Zuppiger nicht mehr tragbar sei, falls die Affäre um die veruntreute Erbschaft strafrechtliche Folgen haben sollte. Zuppiger war gestern nicht erreichbar. Bis anhin hat er auf seinem Sitz im Nationalrat beharrt.

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