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«Du Psycho!»

Wenn ein Schüler auffällig werde, finde sich immer eine Krankheit. Das kritisiert eine deutsche Journalistin in einem Buch über ihr vermeintlich krankes Kind.

Pathalogische Sicht: Die Diagnose ADS kann den Blick auf das eigene Kind dramatisch verändern.
Pathalogische Sicht: Die Diagnose ADS kann den Blick auf das eigene Kind dramatisch verändern.
Christian Brun, Keystone

Lenja (Name geändert) war immer ein fröhliches Kind. Neugierig, intelligent, ein bisschen verträumt. Umso erstaunter waren die Eltern, als es nur wenige Monate nach der Einschulung Sätze wie diese von sich gab: «Mein Leben ist scheisse. Ich will nicht mehr leben.» Ein Leidensweg beginnt − Lenjas Mutter, eine Journalistin, hat darüber anonym das Buch «Plötzlich ein Sorgenkind. Aus dem Leben einer aufmerksamkeitsgestörten Familie» geschrieben. Es wird in Deutschland derzeit rege diskutiert.

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