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Schon Steinzeit-Zürcher blufften mit Gadgets

Ein unterhaltsamer neuer Führer zeigt, was die Archäologie im Kanton schon alles ans Licht gebracht hat. Wir zeigen ein paar Highlights – darunter ein unbrauchbares Messer.

Ein Silexdolch aus der Jungsteinzeit: Das Material des Messers bricht schnell. Der Dolch war im Kampf unbrauchbar und wohl eher ein Protzgegenstand eines Hablichen.
Ein Silexdolch aus der Jungsteinzeit: Das Material des Messers bricht schnell. Der Dolch war im Kampf unbrauchbar und wohl eher ein Protzgegenstand eines Hablichen.
Simon Vogt / Kantonsarchäologie Zürich
Tonform zur Käseherstellung: Durch die Löcher konnte die Molke abfliessen. Das Sieb wurde bei Ausgrabungen in Seeb in der Gemeinde Winkel entdeckt, wo sich ein ganzer römischer Gutshof befand.
Tonform zur Käseherstellung: Durch die Löcher konnte die Molke abfliessen. Das Sieb wurde bei Ausgrabungen in Seeb in der Gemeinde Winkel entdeckt, wo sich ein ganzer römischer Gutshof befand.
Kantonsarchäologie Zürich
Wandmalereifragment mit Darstellung eines Isispriesters: Die Priesterschaft zeichnete sich aus durch kahlrasierte Schädel. Einen solchen förderte man in Kempten zutage.
Wandmalereifragment mit Darstellung eines Isispriesters: Die Priesterschaft zeichnete sich aus durch kahlrasierte Schädel. Einen solchen förderte man in Kempten zutage.
Martin Bachmann / Kantonsarchäologie Zürich
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«Ausflug in die Vergangenheit» heisst die Neuerscheinung. Das Buch der Winterthurer Archäologin Gisela Nagy (siehe Kasten rechts) ist unterhaltende Wissenschaft und Wanderführer zugleich; es präsentiert Routen aus allen Zürcher Regionen, die an Fundorten vorbeiführen. Derzeit sind in Stadt und Kanton 5000 Fundstellen bekannt. Bemerkenswert, was da aufgrund von Zufallsentdeckungen und gezielten Grabungen alles ans Licht gekommen ist; auch dies dokumentiert das Buch. Nachfolgend zehn Trouvaillen aus verschiedenen Jahrtausenden.

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