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Ein Missionskind kämpft um Gerechtigkeit

Christina Krüsi wurde in Bolivien jahrelang von christlichen Missionaren sexuell missbraucht. Den Horror versuchte sie in einem Buch zu verarbeiten, doch ein ungeklärter Kindsmord beschäftigt sie weiterhin.

Das Trauma hat sie wieder eingeholt: Christina Krüsi in ihrem Atelier. Foto: Sophie Stieger
Das Trauma hat sie wieder eingeholt: Christina Krüsi in ihrem Atelier. Foto: Sophie Stieger

Die Kindheit der Winterthurer Künstlerin Christina Krüsi war ein Albtraum im Paradies. In einem idyllischen Dorf an einem kleinen See im bolivianischen Urwald ging sie durch die Hölle. Sie war sechs Jahre jung, als es begann. Mehrere christliche Missionare missbrauchten sie sexuell, schändeten das Mädchen immer wieder. Auf der öffentlichen Toilette, nach der Schule und dem Klavierunterricht. Fast unter den Augen der Eltern. Sechs Jahre lang litt Christina Qualen.

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