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«Ein Plädoyer für den Frieden? Absurd!»

Religionswissenschaftler Martin Bürgin beschäftigt sich mit Skandalfilmen. Im Kulturlokal Royal Baden programmiert er eine Filmreihe, die sich mit Werken beschäftigt, die für Aufruhr gesorgt haben.

Die Kitag hat den türkischen Film «Can Feda» wieder aus dem Programm gestrichen. Im Nachhinein steht die Kinobetreiberin ziemlich naiv da. Wie konnte der Skandalfilm überhaupt ins Programm aufgenommen werden?

Offenbar eine Fehleinschätzung.

Was ist dran am Vorwurf?

Weshalb wird «Can Feda» denn skandalisiert?

Der Trailer trieft vor Blut-und-Boden-Rhetorik.

Der Film widerspiegelt also, was jetzt in der Türkei stattfindet.

War nicht absehbar, dass ein türkisch-nationalistischer Film in der Schweiz kritisiert werden wird?

«Can Feda» ruft anscheinend mehr Widerstand hervor. Weshalb?

Im Text zum Film schreibt die Kitag von einem «cineastischen Plädoyer für den Frieden».

Wie meinen Sie?

Gibt es dazu auch aktuelle Beispiele?

Was skandalisiert dort diesen Film?

Ist Ähnliches auch für die westliche Gesellschaft beobachtbar?

Was interessiert Sie an solchen Skandalfilmen?