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Ein Theaterdirektor ohne Konto, viel Bargeld und eine Steuerfrage

Ex-Schauspielhaus-Chef Matthias Hartmann bekam bei seinem Wechsel ans Wiener Burgtheater rund 350'000 Franken bar auf die Hand. Es fragt sich, wie er die Summe versteuert hat.

Ex-Intendant Matthias Hartmann: Liess sich Honorarnote an eine nicht mehr gültige Zürcher Adresse ausstellen. Foto: Epa, Keystone
Ex-Intendant Matthias Hartmann: Liess sich Honorarnote an eine nicht mehr gültige Zürcher Adresse ausstellen. Foto: Epa, Keystone

Das Wiener Burgtheater steckt in der schwersten Krise seiner Geschichte. Das grösste und bedeutendste Sprechtheater im deutschen Sprachraum hat Schulden von 8,3 Millionen Euro. Theaterdirektor Matthias Hartmann, der im Sommer 2009 vom Zürcher Schauspielhaus an die Wiener Burg gewechselt hatte, wurde am Dienstag fristlos entlassen. In Rechtsgutachten werden ihm nicht nachvollziehbare Buchhaltung und fehlende interne Kontrolle vorgeworfen. Hartmann hatte für die chaotischen Zustände seine im November entlassene Vizedirektorin Silvia Stantejsky verantwortlich gemacht. Jetzt droht dem Theater auch eine Steuernachzahlung über 5 Millionen Euro.

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