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Eine Zürcher Baulücke der schaurigen Art

Bei einem blutigen Sektenritual wurden 1823 im Weinland zwei Menschen getötet. Was dort genau geschah – und wie das Gerichtsurteil bis heute nachwirkt.

Leerer Platz zwischen Riegelbauten: Dort wo die Anhänger parkiert sind (Kreis), stand das «bestrafte» Haus. Foto: Emanuel Ammon
Leerer Platz zwischen Riegelbauten: Dort wo die Anhänger parkiert sind (Kreis), stand das «bestrafte» Haus. Foto: Emanuel Ammon

Am Tatort von einst klafft heute eine Lücke. Es ist ein leerer Platz zwischen drei Häusern, vor denen zwei Anhänger stehen und Baumaterial lagert. Nichts an dem Ort mitten im beschaulichen Wil­dens­buch in der Gemeinde Trüllikon erinnert an die grausigen Ereignisse, die sich am 15. März 1823 abgespielt haben. In dem Bauernhaus, das damals an dieser Stelle stand, kamen zwei junge Frauen bei einer religiös motivierten Bluttat ums Leben; mehrere Personen trugen bei den Vorfällen schwere Verletzungen davon.

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