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«Eine der entscheidendsten Vorlagen überhaupt»

«Sie handeln ohne Not!» – «Das ist eine Behauptung!» Jacqueline Badran und Ernst Stocker streiten um die Steuerreform. Fotos: Sabina Bobst

Befürworter und Gegner der Unternehmenssteuerreform III engagieren sich in Zürich stark. Sie beide vorneweg. Warum?

Herr Stocker, beschert man dem Kanton Zürich mit dieser Vorlage ein Klumpenrisiko?

Herr Stocker, ein Element der Reform ist Ihnen besonders wichtig: die zinsbereinigte Gewinnsteuer für Firmen. Sie ist massgeschneidert für jene mobilen, internationalen Gesellschaften, die Frau Badran kritisiert. Soll man sich von solchen Firmen abhängig machen?

Inwiefern?

«Fakt ist, dass vor allem Aktionäre von dieser Vorlage profitieren.»

Jacqueline Badran

Können Sie nachvollziehen, warum Herr Stocker froh ist, dass ein Instrument wie die zinsbereinigte Gewinnsteuer Teil der Reform ist?

Haben Sie die Bestellungen der Konzerne unhinterfragt übernommen, Herr Stocker?

Können Sie hier wirklich für die anderen sprechen?

Herr Stocker, wenn Ihnen diese Reform so wichtig ist: Warum haben Sie sich dann nicht für zusätzliche Einnahmen eingesetzt, um die Linke ins Boot zu holen?

«Bei so viel Einigkeit kann dieser Weg nicht der falsche sein.»

Ernst Stocker

Frau Badran sagte eben, wenn man die USR III ablehne, passiere gar nichts. Wie sehen Sie das?

Inneres Wachstum statt Zuzug aus dem Ausland: Das wäre doch eine typische SVP-Forderung.

Wäre es nicht ehrlich, zu sagen: Genau lassen sich die Steuerausfälle gar nicht beziffern?

Wem soll man nun glauben?