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Eine Markthalle für die Bahnhofstrasse

Das Picnic an der Zürcher Bahnhofstrasse soll ab März zu einer Street-Food-Markthalle werden. Initiant ist ein alter Bekannter in der Gastroszene.

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Das Pic-Chic an der Ecke Bahnhofstrasse/Kuttelgasse (rechts) bekommt, wenn es nach Michel Péclard geht, sogar eine Smokers-Lounge im Swatch-Store.
Das Pic-Chic an der Ecke Bahnhofstrasse/Kuttelgasse (rechts) bekommt, wenn es nach Michel Péclard geht, sogar eine Smokers-Lounge im Swatch-Store.
Sabina Bobst

Während über 20 Jahren servierte das Picnic an der Zürcher Bahnhofstrasse Sushi-Rollen, Kaviar und Lasagne. Seit Ende Dezember 2017 ist die Mischung aus Restaurant und Comestibles-Laden Geschichte. Der neue Besitzer ist ein Altbekannter in der Zürcher Gastroszene: Michel Péclard. Er besitzt unter anderem das Fischers Fritz und die Pumpstation am Zürichsee, den Coco-Grill beim Paradeplatz oder das Café Schober im Niederdorf.

«Ich durfte schon einige Lokale übernehmen und coole Konzepte umsetzen – das ist aber eines der grösseren Highlights meiner Gastro-Karriere», sagt Péclard. Pic-Chic heisst das Lokal künftig. Das Konzept? «Eine verrückte Markthalle mit innovativem Essen – ein permanentes Street-Food-Festival sozusagen», so Péclard. Man biete so Restaurants die Möglichkeit, für eine bezahlbare Miete an der Bahnhofstrasse präsent zu sein. «Die Bahnhofstrasse braucht dringend mehr unkomplizierte Gastronomie auf Top-Level», sagt Péclard.

Zusammenarbeit mit Milliardär Samih Sawiris

Mit dabei ist eine Sushi-Bar in Zusammenarbeit mit Milliardär Samih Sawiris und seinem Luxushotel The Chedi in Andermatt. Auch wird Wesley's Kitchen aus dem Kreis 5 mit einem Stand dabei sein, das sich auf Streetfood aus Shanghai spezialisiert, sowie eine Theke mit Sandwiches und Salaten. «Von uns kommt ausserdem die Konditorei-Ecke mit Produkten aus dem Schober und eine Espresso-Bar mit Säften, wie man es von der Milchbar kennt», sagt Péclard.

Neben den fixen Stationen werden auch regelmässig Starköche mit einem Gastspiel vor Ort sein. Besonders teuer soll es trotz der privilegierten Lage nicht werden. «Klar wird Sushi nicht günstig sein, aber wir wollen eine ungezwungene Atmosphäre schaffen, wo man für 4 Franken ein Stück Kuchen und für 9 Franken ein Glas Champagner bekommen kann», sagt Péclard.

Pic-Chic soll Anfang März eröffnen und täglich von 6 bis 24 Uhr geöffnet sein. «Ab 22 Uhr wollen wir uns ein bisschen in Richtung Nachtleben bewegen inklusive DJs und Cocktail-Bar – Péclard träumt gar von einer Zigarren-Lounge im Swatch-Store nebenan. (Übernommen von «20 Minuten», bearbeitet von Redaktion Tamedia)

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