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Einsprache gegen neue Flugzeugabstellplätze

Der Flughafen will sieben neue Standplätze bauen. Dagegen wehrt sich nun beim Bazl eine unbekannte Organisation.

Diese Maschine wird die Jumbolinos der Swiss ersetzen. Unter anderem wegen ihrer Spannweite sind grössere Standplätze gefragt: Bombardier C-Series.
Diese Maschine wird die Jumbolinos der Swiss ersetzen. Unter anderem wegen ihrer Spannweite sind grössere Standplätze gefragt: Bombardier C-Series.
Keystone

Gegen die geplanten neuen Flugzeugabstellplätze am Flughafen Zürich gibt es Widerstand. Beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) ist eine Einsprache gegen das Projekt in der «Zone West» eingegangen. Wer sie platzierte, gibt das Bazl nicht bekannt.

Es handle sich um eine Organisation, sagte eine Sprecherin des Bazl am Dienstag auf Anfrage der SDA. Möglicherweise gehen in den kommenden Tagen noch weitere Beschwerden ein. Die Frist läuft zwar am Dienstag ab, bei Einsprachen gilt aber der Poststempel.

Knapper Platz für Langstreckenflugzeuge

Der Flughafen Zürich will in den Jahren 2014 bis 2016 neue Abstellplätze für Flugzeuge bauen. Nötig sind diese gemäss Flughafen, weil nach dem Bau der neuen Schallschutzhalle bei der Werft einige grössere Flächen nicht mehr genutzt werden können.

Knapp sind am Flughafen Zürich vor allem Abstellplätze für Langstreckenflugzeuge, die abseits der Docks abgestellt werden müssen. Mehr Platz braucht es auch, weil die Luftfahrt vermehrt auf grössere und vor allem breitere Maschinen setzt.

Die Swiss will zudem ab 2014 neue Bombardier-Maschinen auf ihrem Kurzstreckennetz einsetzen. Diese haben rund neun Meter mehr Spannweite als die bisher fliegenden Swiss-Jumbolinos. Deshalb seien zusätzliche Standplätze nötig, sagte ein Flughafensprecher gegenüber den Medien, als das Vorhaben publik wurde.

Standplätze nördlich des Docks E

Die neuen Standplätze sollen aber nicht nur den Swiss-Maschinen zustehen. Weil der Flughafen in der Regel die Infrastrukturkosten selbst trägt, beteiligen sich keine Fluggesellschaften an den Kosten.

Der Flughafen plant die neuen Standplätze auf einer Fläche nördlich des Docks E. Heute befinden sich dort eine Wiese, die im Winter als Schneedeponie dient, sowie ein Platz, auf dem Handling- und Baumaterial abgestellt ist.

SDA/pia

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