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Eklat in der Affäre Mörgeli: SVP-Schimpftirade und Buhrufe

Am Montag kam es im Kantonsrat zu unschönen Szenen. Die Affäre Mörgeli brachte einen SVP-Vertreter derart in Rage, dass er unerlaubt lange gegen SP-Bildungsdirektorin Aeppli wetterte – und sich durch nichts stoppen liess.

Ausraster im Kantonsparlament: Hans-Peter Amrein kritisiert Bildungsdirektorin Aeppli und Ratspräsident Egg (beide SP).
Ausraster im Kantonsparlament: Hans-Peter Amrein kritisiert Bildungsdirektorin Aeppli und Ratspräsident Egg (beide SP).
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Musste seinen Posten als Konservator des Medizinhistorischen Museums räumen: Christoph Mörgeli.
Musste seinen Posten als Konservator des Medizinhistorischen Museums räumen: Christoph Mörgeli.
TA
Verhärtete Fronten: Flurin Condrau (links), Leiter des Medizinhistorischen Museums, und sein ehemaliger Mitarbeiter Christoph Mörgeli.
Verhärtete Fronten: Flurin Condrau (links), Leiter des Medizinhistorischen Museums, und sein ehemaliger Mitarbeiter Christoph Mörgeli.
Keystone
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SVP-Kantonsrat Hans-Peter Amrein aus Küsnacht setzte am Montagvormittag bei der Debatte über den Universitäts-Jahresbericht zu einem hitzigen Monolog an. Die Affäre Mörgeli brachte ihn derart in Rage, dass er seine Rede auch nach Ablauf der Redezeit nicht beenden wollte.

Obwohl Ratspräsident Bernhard Egg (SP) die Glocke läutete und ihn zum Schweigen aufforderte, setzte Amrein seine Schimpftirade gegen die Universitätsleitung, gegen Bildungsdirektorin Regine Aeppli (SP) und gegen Christoph Mörgelis ehemaligen Chef, Flurin Condrau, fort.

Die anderen Parlamentarierinnen und Parlamentarier reagierten anfangs belustigt auf den Monolog, versuchten Amrein dann aber mit Buhrufen und Pfiffen zum Schweigen zu bringen. Ruhiggestellt wurde er allerdings erst durch den Ratspräsidenten, der ihm offiziell das Wort entzog. «Wir sind hier in einem Parlament und nicht in einem Sauhaufen.» Der Jahresbericht wurde schliesslich genehmigt.

SDA/ep

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