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Empörung im Zürcher Weinland über Geheimpapier der Nagra

Ein internes Dokument weckt Befürchtungen, dass die Endlager-Entscheide bereits vorgespurt sind. Die Nagra beteuert dagegen, es handle sich nur um ein Szenario von vielen.

Gemäss eines internen Papiers als Standort für ein Atomendlager vorgesehen: Benken im Zürcher Weinland.
Gemäss eines internen Papiers als Standort für ein Atomendlager vorgesehen: Benken im Zürcher Weinland.
Keystone

Offiziell prüft die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) sechs Standortregionen: Benken (Zürich Nordost), Nördlich Lägern (AG/ZH), Bözberg/Jura Ost (AG), Südranden (SH), Jurasüdfuss (AG/SO) und den Wellenberg (NW/OW).

Gemäss einem internen Dokument, das die «SonntagsZeitung» veröffentlicht hat, könnte die Nagra jedoch bereits eine Auswahl getroffen haben. In einem vertraulich klassifizierten «Bohrprogramm» resultiert Benken als Tiefenlager für hoch radioaktive Abfälle und der Bözberg als Standort für schwach und mittelradioaktive Abfälle. Gar nicht mehr erwähnt werden der Wellenberg und der Jurasüdfuss.

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