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Ende der Notlösungen im Kindergarten

Für das laufende Schuljahr hat der Kanton Zürich 10 Kindergärtnerinnen ohne Lehrdiplom angestellt. Das soll nächstes Jahr anders sein.

In den letzten Jahren gab es immer mehr Kinder in den Kindergärten. Ein Bild aus der Vorstufe Elsau.
In den letzten Jahren gab es immer mehr Kinder in den Kindergärten. Ein Bild aus der Vorstufe Elsau.
Reto Oeschger

Im nächsten Schuljahr werden wieder alle Kindergarten-Klassen im Kanton Zürich mit ausgebildeten Lehrkräften unterrichtet. Laut Volksschulamt-Chefin Marion Völger gibt es für die Besetzung der noch offenen rund 30 Stellen genügend Lehrerinnen und Lehrer mit Kindergarten-Diplom. Ein Notfallszenario komme dieses Jahr nicht zur Anwendung, sagte Völger heute und bestätigte eine entsprechende Meldung des Zürcher Regionaljournals von SRF.

Im Kanton Zürich unterrichten 2250 Kindergärtnerinnen und Kindergärtner. Weil für das laufende Schuljahr nicht genügend ausgebildete Personen gefunden werden konnten, wurden 10 Kindergärtnerinnen ohne Diplom eingestellt.

Immer mehr Kinder in den Kindergärten

Seit letztem Sommer existiert im Lehrpersonalgesetz ein Paragraph, wonach das Volksschulamt bei Lehrermangel eine Schulpflege ermächtigen kann, Personen für maximal ein Jahr anzustellen, die nicht über die Zulassung zum Schuldienst verfügen.

Vor einem Jahr gab es Anfang Juni noch 58 offene Stellen auf der Kindergartenstufe, dieses Jahr seien es nur noch 31, sagte Völger. Das Volksschulamt will deshalb die Sonderregelung für das nächste Schuljahr nicht anwenden.

In den letzten Jahren gab es immer mehr Kinder in den Kindergärten. Die stufenweise Verschiebung des Stichtags für die Einschulung hatte übergrosse Kindergarten-Jahrgänge in den Schuljahren 2014/15 und 2015/16 zur Folge. An den Primarschulen gibt es nun nächstes Schuljahr genügend Lehrkräfte für einen grossen Jahrgang.

SDA/mir

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