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Die Zürcher Parkuhren kommen im digitalen Zeitalter an

Ab April entfällt die Münzsuche beim Parkieren in der Stadt Zürich: Die Gebühr kann per Handy beglichen werden – bequem und meist auch billiger.

Ab Mitte April an jeder Zürcher Parkuhr möglich: QR-Code scannen, Autonummer eingeben, Parkzeit einstellen und per Twint automatisch bezahlen.
Ab Mitte April an jeder Zürcher Parkuhr möglich: QR-Code scannen, Autonummer eingeben, Parkzeit einstellen und per Twint automatisch bezahlen.
pd

Ab Mitte April kann Twint in der Stadt Zürich als Bezahlmittel an Parkuhren eingesetzt werden. Die Stadt lässt in den nächsten Wochen ihre 1350 Parkuhren im Stadtgebiet mit einem entsprechenden QR-Code bekleben, wie der Handy-Bezahldienstleister mitteilt.

Um das Angebot zu nutzen, öffnen die Parkplatznutzer die App des Schweizer Apple-Pay-Konkurrenten, scannen den QR-Code auf der Parkuhr, geben ihr Autokennzeichen ein und wählen in der App die gewünschte Parkdauer. Die Gebühr wird automatisch vom hinterlegten Bankkonto oder einer Kreditkarte abgezogen.

Bezahlen mit Münzen bleibt weiterhin möglich. Ein Vorteil gegenüber dem Münz, das man möglicherweise nicht passend hat: Beim bargeldlosen Bezahlen wird nur die tatsächliche Parkzeit berechnet. Wer den Parkvorgang in der App vorzeitig beendet, bekommt den Restbetrag zurückerstattet.

App hilft bei der Parkplatzsuche

Die Gebühren können nicht nur direkt per Twint, sondern auch mittels Park-Apps bezahlt werden. Die Stadt Zürich arbeitete zur Realisierung mit den Anbietern Parkingpay, Park Now und Easy Park zusammen. Gemäss Reto Schläpfer, Geschäftsleiter von Digitalparking, wird Parkingpay bis Ende 2019 in der Hälfte der grösseren Schweizer Städte eingeführt sein. Landesweit seien bereits mehr als 50’000 Parkplätze mit dieser Möglichkeit ausgestattet.

Der Anbieter Easy Park will gemäss «20 Minuten» später im Jahr auch die Zusatzfunktion «Find & Park» in Zürich lancieren: Die Funktion hilft bei der Parkplatzsuche, indem sie Nutzer an Orte nahe dem Zielort lotst, wo mit hoher Wahrscheinlichkeit ein freier Parkplatz zu finden ist.

Die elektronische Bezahlung der Zürcher Parkgebühren geht auf einen Vorstoss im Zürcher Gemeinderat vor zwei Jahren zurück.

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