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Er wollte sein Kind «vernichten»

Ein Vater misshandelte seine zwei Wochen alte Tochter brutal und versuchte schliesslich, sie aus Eifersucht zu töten. Dafür muss der 26-jährige Schweizer acht Jahre ins Gefängnis.

Wenn man den 26-jährigen Beschuldigten auf der Strasse anträfe, man würde ihn wohl als jemanden einschätzen, der keiner Fliege etwas zuleide tut. Klein, schlank, das hellbraune Haar im Nacken zusammengebunden, ein sanftes Gesicht. Dass er Zivil- statt Militärdienst leistet, passt ins Bild. Er könnte Krankenpfleger sein, ist aber Gärtner.

Und doch hat der junge Mann etwas getan, was kaum vorstellbar ist: Er hat sein knapp zwei Wochen altes Kind mit brutalster Gewalt misshandelt. Er brach ihm Knochen und verbrühte seinen Mund mit einem viel zu heissen Schoppen. Er zerrte so sehr am Kleidchen, dass das Kind blau anlief und Blutergüsse am Hals und unter den Augen erlitt. Und er schüttelte es derart, dass es eine Hirnprellung davontrug. Dass das Kind überlebt hat, ist Zufall. Gestern stand der Täter vor dem Bezirksgericht Bülach und versprach, «trotz meiner Angst, den Tag zu nutzen, um alles zu sagen, was passiert ist – auch für meine Tochter».

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