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«Erhebliches Korruptionsrisiko» in der Zürcher Justizdirektion

Die kantonalen Finanzkontrolleure durchleuchten nach dem Korruptionsfall im Seco die Aufträge der IT-Firma, die im Zentrum der Affäre steht. Sie kritisieren nun Missstände in der Zürcher Justizdirektion.

Mario Stäuble
Er will seine Kaderbeamten in Korruptionsprävention schulen: Justizdirektor Martin Graf (Grüne).
Er will seine Kaderbeamten in Korruptionsprävention schulen: Justizdirektor Martin Graf (Grüne).
Sophie Stieger

Die Fritz & Macziol (Schweiz) AG verdiente gut in Zürich: 8,4 Millionen Franken nahm sie in den Jahren 2009 bis 2013 bei der kantonalen Justizdirektion ein. Die Firma, die im Zentrum des Korruptionsskandals im Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) steht, lieferte Grossrechner sowie Software und erhielt Wartungsaufträge. Als der TA zu Jahresbeginn die Affäre ans Licht brachte, löste das eine Reihe von Reaktionen aus: Neben der Bundesanwaltschaft in Bern wurden auch die Zürcher Strafverfolger aktiv; sie ermittelten gegen die Kader der F&M, aber ebenso gegen einen Chefbeamten der Justizdirektion. Er hatte von F&M eine Einladung an die Fussball-EM 2008 erhalten.

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