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Erkan aus Winterthur wird Islamist

Klein, stämmig, weiches Gesicht: Redaktion Tamedia traf den 20-jährigen Erkan. Er erzählt, wie er zum Salafisten wurde. Und dann war er plötzlich weg.

Die Moschee An’Nur befindet sich an den Bahngleisen unweit der Bahnhaltestelle Hegi. Bild: Heinz Diener (Landbote)
Die Moschee An’Nur befindet sich an den Bahngleisen unweit der Bahnhaltestelle Hegi. Bild: Heinz Diener (Landbote)

Alkohol. Drogen. Frauen. Immer wieder Schlägereien. So sah noch vor eineinhalb Jahren Erkans Leben aus. Zumindest erzählt er es so. Der 20-Jährige ist klein und stämmig, sein Gesicht weich, auch der halblangen, gewellten Haare wegen, der Blick wach.

Heute ist Erkan, der eigentlich anders heisst, strenggläubiger Muslim. Er sagt: praktizierender Muslim. Das heisst für ihn, fünfmal am Tag beten, ja überhaupt nach den Regeln des Korans leben. Er nimmt das Buch wörtlich, es ist ja ein Buch, sagt er. Es ist ja das Buch.

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