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Erst ein Zweidrittelplatz statt ein ganzer

Der neue Münsterhof in Zürichs Innenstadt ist nicht wie geplant aufs Weihnachtsgeschäft hin fertig. Grund ist das, was seit Jahrhunderten im Untergrund schlummert.

Noch nicht so weit wie erhofft: Der Münsterhof, wo derzeit die alten Pflastersteine wieder eingesetzt werden. Bild: hub
Noch nicht so weit wie erhofft: Der Münsterhof, wo derzeit die alten Pflastersteine wieder eingesetzt werden. Bild: hub

Das Zürcher Tiefbauamt hatte gestern Montag Neuigkeiten für die Anwohner und Ladenbetreiber vom Münsterhof: Die Baustelle vor ihren Haustüren und Schaufenstern bleibt länger bestehen als ursprünglich geplant. Statt im November werden die Arbeiten am Platz erst Anfang April 2016 abgeschlossen sein.

Die Verzögerung hat mit den archäologischen Grabungen zu tun, die im Zug des Umbaus stattfinden. Der Untergrund an dieser historischen Stätte erwies sich laut einer Medienmitteilung als «ausgesprochen reichhaltig». So hätten die Archäologen zum Beispiel gegen 250 Skelette gefunden, die pietätvoll geborgen werden müssten.

Trotzdem werde der Münsterhof Ende November zu gut zwei Dritteln fertig sein. Die Tiefbauarbeiten werden während der Zeit des Weihnachtsgeschäfts ruhen. Für die Fussgänger sind dann provisorische Querungen über den noch im Bau befindlichen Teil eingerichtet.

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