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Erste Einblicke ins neue Kunsthaus

Die Zürcherinnen und Zürcher konnten am Tag der offenen Tür erstmals durch die Räume des neuen Kunsthauses von Stararchitekt David Chipperfield wandeln.

Die Betontreppe führt im Erweiterungsbau des Kunsthauses von der grossen Halle in den «Garten der Kunst».
Die Betontreppe führt im Erweiterungsbau des Kunsthauses von der grossen Halle in den «Garten der Kunst».
Sabina Bobst
Derzeit wird die Aussenhülle isoliert.
Derzeit wird die Aussenhülle isoliert.
Sabina Bobst
Die Baustelle Kunsthaus-ErweiterungZürich, 2.3.2019
Die Baustelle Kunsthaus-ErweiterungZürich, 2.3.2019
Sabina Bobst
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Eine imposante Betontreppe verbindet die grosse Halle mit dem «Garten der Kunst», der nördlich der Kunsthaus-Erweiterung entstehen soll. Erstmals erhält die Zürcher Bevölkerung einen Eindruck davon, wie dieses Entree, ja der ganze Neubau von David Chipperfield Architects wirkt. Bisher gab es davon bloss Visualisierungen.

Nun hat das Kunsthaus Interessierte am Samstag während fünf Stunden auf die Baustelle eingeladen. Das Angebot wurde rege genutzt. Die Besucherinnen und Besucher durchschritten die Gänge andächtig, wie man es in einem Museum tut – auch wenn noch wenig an ein Museum erinnert.

Viel Tageslicht

Bereits in den letzten beiden Jahren konnte die Kunsthaus-Baustelle am Heimplatz im Rahmen des Tags der offenen Tür besichtigt werden. Am Wochenende konnten die Räume aber erstmals erfahren werden, da der Rohbau seit Sommer 2018 steht und der Innenausbau im Gange ist. Aktuell wird die Haustechnik, also Heizung, Lüftung, elektronische und sanitäre Anlagen, installiert. Später kommen die verschiedenen Bodenbeläge hinein – je nach Ausstellungsraum unterschiedliche wie zum Beispiel ein Holzboden. Wenig verändert wird an den vielen Wänden. Sichtbeton soll auch im fertiggestellten Neubau das Bild prägen.

Einen Eindruck erhielten die Besucherinnen und Besucher auch von den Lichtverhältnissen im Erweiterungsbau. Durch Öffnungen in der Decke und auf der Seite fällt viel Tageslicht hinein. Es kann durch Lamellen und Storen reguliert werden. Die Ausstellungs- und Sammlungsräume sind für Kunst vom 19. Jahrhundert bis heute und für wechselnde Präsentationen konzipiert.

Tunnel noch im Dunkeln

Noch nicht zugänglich war am Wochenende der 63 Meter lange und 5 Meter breite unterirdische Verbindungsgang, der den Erweiterungsbau mit dem Kunsthaus auf der gegenüberliegenden Seite des Heimplatzes verbindet.

Für den Erweiterungsbau hat das Kunsthaus 206 Millionen Franken projektiert. Private Sponsoren sowie die Zürcher Kunstgesellschaft steuern insgesamt 88 Millionen Franken bei, genauso viel wie die Stadt Zürich. Auch der Kanton Zürich beteiligt sich mit 30 Millionen Franken an dem Bau, der Ende 2020 endgültig öffnen soll.

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