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«Es braucht gar kein neues Kongresshaus»

Die Betriebsgesellschaft schlägt vor, das Kongresshaus am bestehenden Ort zu erweitern und auf einen Neubau zu verzichten. Eine Studie zeigt: Der Standort am See ist unschlagbar.

Der Panoramasaal (schwarz) des Zürcher Kongresshauses soll ersetzt werden. Auf dem Dach des neuen, flexibleren Aufbaus ist ein Restaurant mit Aussichtsterasse geplant.
Der Panoramasaal (schwarz) des Zürcher Kongresshauses soll ersetzt werden. Auf dem Dach des neuen, flexibleren Aufbaus ist ein Restaurant mit Aussichtsterasse geplant.
Vinicio Barreno
Das Kongresshaus ist in die Jahre gekommen. Es erfüllt die Ansprüche an ein modernes solches Zentrum nicht mehr: Attraktive Restaurants oder ein Hotel fehlen.
Das Kongresshaus ist in die Jahre gekommen. Es erfüllt die Ansprüche an ein modernes solches Zentrum nicht mehr: Attraktive Restaurants oder ein Hotel fehlen.
TA
Das Zuercher Kasernenareal, undatierte Aufnahme.  Ein SP-Postulat, das die Entlassung der alten Kaserne aus dem kantonalen Denkmalschutz verlangte, ist am Montag, 4. September 2000 nach der Diskussion im Kantonsrat zurückgezogen worden. Seither gilt es, neue Antworten auf die heikle Frage der Nutzung für das provisorische Gefängnis auf dem Areal zu finden.
Das Zuercher Kasernenareal, undatierte Aufnahme. Ein SP-Postulat, das die Entlassung der alten Kaserne aus dem kantonalen Denkmalschutz verlangte, ist am Montag, 4. September 2000 nach der Diskussion im Kantonsrat zurückgezogen worden. Seither gilt es, neue Antworten auf die heikle Frage der Nutzung für das provisorische Gefängnis auf dem Areal zu finden.
Keystone
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Nachdem die bisherige Suche nach einem neuen Kongresszentrum gescheitert ist, liegt seit heute ein neuer Vorschlag auf dem Tisch. Die Betriebsgesellschaft Kongresshaus Zürich hat sich an einer Medieninformation zu Wort gemeldet: «Es braucht gar kein neues Kongresshaus.» Präsident Stephan Netzle schlägt vor, im Rahmen der auf 2016/17 terminierten Renovation das Kongresshaus am bestehenden Ort zu erweitern. Die Mehrkosten werden laut Netzle weniger als 30 Millionen Franken betragen, die Betriebsgesellschaft will sich daran beteiligen.

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