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«In Zürcher Spitälern wird zu oft unnötig behandelt»

Grund dafür sind falsche finanzielle Anreize für Ärzte, sagt Thomas Heiniger. Wie er diese streichen möchte, erklärt der Gesundheitsdirektor im Interview.

«Ein medizinischer Eingriff muss ausschliesslich medizinisch angezeigt sein»: Regierungsrat Thomas Heiniger. Foto: Fabienne Andreoli
«Ein medizinischer Eingriff muss ausschliesslich medizinisch angezeigt sein»: Regierungsrat Thomas Heiniger. Foto: Fabienne Andreoli

Der Präsident des Zürcher Spitalverbandes kritisiert die Politik als widersprüchlich: Sie verlange mehr ambulante statt stationäre Behandlungen, verweigere für diese aber faire Tarife. Was sagen Sie dazu?

Wir fördern und fordern die ambulanten Behandlungen, wo es medizinisch möglich ist und im Interesse der Patienten liegt. Die Tarife sind hingegen nicht unsere Sache: Die Gesundheitsdirektion verhandelt diese nicht. Das tun die Spitäler und die Krankenkassen. Ich sehe also keinen Widerspruch in der Politik.

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