ETH Zürich wirbt mit Rapvideo

Fast 40'000-mal wurde das neue Werbevideo der ETH bereits angesehen. Darin rappen auch Doktoranden. Und wie!

Rapper werben für die ETH Zürich: Das Zielpublikum sind ausländische Studierende. Video: ETH Zürich

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Rappende Studenten vor technischen Apparaturen: Die ETH Zürich will mit einem neuen Hip-Hop-Video insbesondere ausländische Studenten nach Zürich holen. Sie hat zusammen mit rund hundert ETH-Angehörigen einen Clip produziert, der die Vorzüge eines Masterstudiums an der ETH zeigt. Am Sonntag hat die Hochschule das Video auf Facebook publiziert. Bis am Dienstagmorgen wurde es bereits fast 40'000-mal angesehen und über 400-mal kommentiert.

Einen prominenten Auftritt im Video hat auch eine indische Doktorandin. Neeru Mittal arbeitet derzeit am Department für Materialwissenschaft. Für den Videodreh rappt sie vor der Kamera: «Werden, was immer wir wollen, mit einem Master-Abschluss der ETH.» Zürich habe die beste Lebensqualität und die ETH sei unter den besten Unis. Ihr Co-Rapper Dalvin Sollberger schwärmt vom «verblüffendsten Campus der Welt», vom Ort, an dem richtige Master gemacht werden.

«Job findet dich»

«Das ist die Schweiz. Wir sind alles, was du sein willst.» Wenn man hoch hinauswolle, sei die ETH das, was man brauche. Der dritte Rapper Valerio Moser sagt: «Du brauchst dich nicht nach einem Job umzuschauen, weil der Job dich findet.» Jobangebote gebe es in der führenden Industrie wie etwa in der Robotik oder in der Raumfahrt.

Die drei Rapper führen im Clip durch den Campus und stellen die spannendsten Projekte der Hochschule vor. Sie rappen zum Beispiel über das E-Rennauto des akademischen Motorsportverbands oder über den hundeähnlichen Hilfsroboter ANYmal. Ein Schauplatz ist auch die Kammer, in der es kein Echo gibt, oder die Versuchsanlage, in der Schalenelemente für Stahlbeton entwickelt werden.

«Das Video soll auffallen»

Der kurze Clip kombiniert Rap und Witz mit seriöser Uni. Das ist Absicht: «Wir wollten ein Video, das auffällt, unterhält und dennoch viele Inhalte vermittelt», sagt Rainer Borer, Leiter der Hochschulkommunikation zu «20 Minuten». Deshalb sei es zu dieser Kombination gekommen.

Mit dem Video wolle man nicht einfach mehr Studenten gewinnen: «Wir wollen die richtigen jungen Leute, die hervorragende Noten mitbringen, aber auch selbständig denken und kritisch reflektieren können.» Dazu gehöre auch, dass man über sich selbst lachen könne.

(Artikel übernommen von «20 Minuten»)

Erstellt: 27.11.2018, 09:43 Uhr

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